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So lässt es sich wohnen

Kategorie(n): urbano//Themen

Wohnst Du noch, oder lebst Du schon? Wie und wo man während des Studiums lebt, ist sicherlich eine Frage der persönlichen Vorlieben und des Geldbeutels. Wer Hotel Mama verlassen und trotzdem nicht ganz alleine sein möchte, findet schnell Gefallen am WG-Leben. Die Wohngemeinschaften können dabei so unterschiedlich aussehen wie ihre Bewohner. Hier ein kleines Beispiel.

Acht Mädels und ein Mann, zusammen unter einem Dach – dazu noch ein
Papagei. Das klingt nach einem gewagten Experiment mit ungewissem Ausgang. Doch wie gewagt die Kombination auch sein mag, der Ausgang ist bekannt. Denn genau so lebt die Wohngemeinschaft auf der Webschulstraße in Mönchengladbach. Und das auch noch quasi direkt auf dem Campus. Wer da morgens mal verschläft, der kann sofort von der Tür in die Vorlesung purzeln. Der Vermieter der WG ist dazu auch noch gleichzeitig der Besitzer des Café Hoffmanns an der Hochschule. So finden immer wieder Leckereien fast wie von selbst ihren Weg in die WG.

BWLerinnen, Textilerinnen, Sozial- und Kulturpädagoginnen und ein Maschinenbauler – wie fühlt sich da der männliche Bewohner, der als Einziger schon arbeitet und nur einen Papagei als männliche Verstärkung hat? Hannes trockener Kommentar dazu ist: „Mit Jungs macht es Spaß … und mit Mädels auch“. Eine Einschränkung macht er dennoch, denn die Gesprächsthemen seien andere. Und auf seine Wortwahl müsse man mehr achten.

Das altbekannte Problem der Putzregeln versucht die Truppe dabei immer wieder auf ein Neues zu bewältigen, doch am Ende muss sich doch wieder jemand freiwillig bereit erklären, das Saubermachen zu übernehmen. Ganz normales WG-Leben also.

Bekannt unter Studenten ist die Wohngemeinschaft vor allem für ihre Partys. Mit zwei anderen WGs in Mönchengladbach feierten sie die größten Feste oder veranstalteten Turniere gegeneinander. Letztes Jahr haben die Neun dann allerdings eine nicht ganz freiwillige Pause eingelegt. Doch dieses Jahr, so viel lässt sich schon verraten, werden sie zurückkehren.

Zurzeit sucht die Wohngemeinschaft einen neuen Mitbewohner. Wer sich also ein bisschen Trubel im WG-Leben wünscht, der ist herzlich willkommen. Auf der Internet-Plattform www.wg-gesucht.de
finden sich alle weiteren Infos neben vielen weiteren Angeboten.

So lässt es sich leben

Trubel gibt es aber auch für alle anderen. Denn der Februar bietet wieder einige schöne Veranstaltungen. Der AStA der Hochschule Niederrhein feiert am 9. Februar ab 21 Uhr im AStA Keller in Krefeld Karneval und Karaoke in einem. Und das auch noch umsonst und mit einer Happy Hour von 21 bis 22 Uhr. Am 6. März findet dann die dritte Vorrunde des Krefelder Slams statt. Musiker und Musikerinnen stellen sich dann erneut der Bewertung des Publikums. Auch hier ist der Eintritt frei. Das Ganze startet um 20 Uhr in der Kulturfabrik Krefeld.

So lässt es sich studieren

Neues aus der Hochschule direkt gibt es auch noch. Am 14. Januar durften Studenten und Studentinnen des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein ihre Arbeiten in der Landesvertretung NRW in Berlin ausstellen. Über 30 Arbeiten wurden dabei zum Thema ‚Nachhaltiges Textiles Design‘ präsentiert. Studenten aus Hamburg griffen die Ideen auf und entwickelten sieben kreative Vorschläge für Ausstellungskonzepte. Nun werden die Arbeiten beider Teams zusammen präsentiert: Am 23. und 24. Mai 2013 können endlich all jene Interessierten, die es nicht nach Berlin geschafft haben, die Ideen bestaunen. An diesen Tagen findet nämlich wieder die Messe ‚MG zieht an‘ in Mönchengladbach statt.

Teresa Laukötter