Neuste Ausgabe

Eine kleine Geschichte über Mode

Eurokrise hier, Wirtschaftskrise da … Heutzutage erfordert der Schritt in die Selbstständigkeit einiges an Mut. Doch vor etwa einem Jahr hat Kati ihn trotzdem gewagt. Im März 2012 gründete sie ihr eigenes Modelabel Monyi. Das bedeutet so viel wie Libelle. Und die wird im Volksmund auch Feuernadel genannt, der ideale Name also für eine mutige, aufstrebende Designerin.

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Die Anfänge

Studiert hat die gebürtige Mönchengladbacherin zuerst ‚Design-Ingenieur für Mode‘ an der Hochschule Niederrhein. Im vierten Semester wechselte sie dann an die Modeschule Mönchengladbach. Mehr Atelierarbeit, mehr Projekte und weniger Vorlesungen – das waren die ausschlaggebenden Punkte für die Veränderung. Schon während des Studiums reifte in ihr die Idee für ein eigenes Label heran. Als sie dann nach dem Abschluss weiterhin im Atelier arbeiten wollte, entschloss sie sich kurzerhand, ihre Idee in die Tat umzusetzen und in der Heimatstadt zu bleiben.

Ein weiterer Grund: Kati ist von Mönchengladbach und seiner Entwicklung überzeugt. Besonders der Fortschritt in der Eickener Innenstadt begeistert sie: „Dort entsteht eine neue kulturelle Szene,
junge Künstler und Designer verändern das Viertel, schließen sich zusammen.
So findet man auch für eigene Projekte viel Unterstützung und eine gute Atmosphäre.“ Gerade die Unterstützung ihres Umfeldes hat der Designerin sehr geholfen. Denn um ein Darlehen zu vermeiden, musste sie zunächst an allen Ecken und Enden sparen. Freunde gestalteten ihr die Homepage, ihre Etiketten stellte sie erst einmal selbst her. Als Atelier diente ihr das eigene Schlafzimmer. Das Wohnzimmer verwandelte sie in ihren persönlichen Showroom.

Spezialisiert hat sich Kati auf handgefertigte Streetwear, vor allem auf Kapuzenpullis und Accessoires, denen sie ihre ganz eigene Note gibt. Und dieser Mix aus kleinen, liebevollen Details und sportlicher Kleidung kann sich wahrlich sehen lassen.

monji, kaputzenpulli, pullover, kleidungInzwischen …

… ist ein Jahr vergangen. Über Mund-zu-Mund-Propaganda, Facebook, Visitenkarten und über Freunde, die mit ihrer Mode auf der Straße angesprochen wurden, ist ihr Label allmählich gewachsen. Im Oktober 2012 durfte sie ihre Kreationen bereits in Düsseldorf auf einer Modenschau präsentieren. Neugierige können sie nun ab April im Gemischtwarenladen auf der Eickener Straße entdecken. Auch die Etiketten näht Kati nicht mehr selbst. Genug Ideen für eine neue Kollektion hat sie auch schon. Monyi entwickelt sich also ganz im Sinne ihrer Bedeutung ‚Feuernadel‘.

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Neue Ideen für das ein oder andere Semesterhighlight hat auch der AStA der Hochschule Niederrhein. In Kooperation mit Kulturkram e.V. wird am 4. April 2013 eine ‚Kücheninvasion‘ gestartet. Zweier-Teams bekommen entweder die Vor-, Haupt- oder Nachspeise zugeteilt, die sie je für zwei andere Teams zubereiten. Die weiteren Gänge genießen sie dann als Gast bei ihren zugelosten Mitstreitern. Wer also Student der Hochschule Niederrhein ist, Lust auf kulinarische Überraschungen hat und gern neue Leute kennenlernt, kann sich bis zum 28. März unter www.kulturkram.de kostenlos anmelden.

Teresa Laukötter

Links: monyi.de |  facebook.com/monyidesign  |  kulturkram.de  |  asta.hs-niederrhein.de  |  die-wg-mg.de