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EIN HAUS MIT HOHEM IQ

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Ein Haus, das ‚mitdenkt‘: Was für die einen noch wie Science-Fiction klingt, ist für die anderen schon Realität.
Intelligente Häuser stellen die Heizung an, wenn sie gebraucht wird, machen nur dort Licht, wo sich
auch jemand aufhält und steuern die Jalousien entsprechend dem Sonnenstand. Der Hausbesitzer behält
dabei über eine Schaltzentrale auf einem iPad oder seinem iPhone alles in der Hand.

 

 

 

Wer heute baut, achtet darauf, dass sein Haus nach energetischen Gesichtspunkten konzipiert ist. Energie ist teuer, deshalb sollte sie sparsam und e zient genutzt werden. Das gilt besonders im Winter, wenn die Heizung gebraucht wird. In älteren Häusern haben berufstätige Bewohner in der Regel zwei Möglichkeiten: Die Heizung tagsüber runterdrehen und abends in eine kalte Wohnung kommen oder den ganzen Tag durchheizen und somit Energie verbrauchen, die von niemandem genutzt wird. „Im intelligenten Haus wird die Heizanlage nach den Anforderungen der Bewohner geregelt“, erklärt Dirk Jansen, Geschäftsführer des Immobilienentwicklers realdevelop, den Unterschied. „Idealerweise kommen dabei moderne Systeme wie Erdwärmeheizung zum Einsatz, die so optimal gesteuert werden können.“ Ein weiterer Pluspunkt: Der Energieverbrauch wird statistisch ausgewertet und ist klar sichtbar.

Auch dass das Licht angeht, wenn sich der Schlüssel im Schloss dreht, ist beim intelligenten Haus möglich. „Das Garagentor, ein Feuer im Kamin, Licht und Jalousien, Temperatur und Klima oder Musik und Fernsehen: Im Grunde ist alles programmierbar“, sagt Dirk Jansen. An einem zentralen Ort wird ein iPad installiert, über das die gesamte Anlage gesteuert wird. Das kann von der Eingabe eines genau festgelegten Wochenzeitplans für die Steuerung von Rollladen und Licht bis hin zum ganz individuellen Abrufen der Lieblingsmusik reichen.

Sogar die Fenster können im intelligenten Haus nach Bedarf gesteuert werden. „Dabei kommt so genanntes Smart Glas zum Einsatz, dessen Lichtdurchlässigkeit sich automatisch verändert, wenn jemand den Raum betritt“, erklärt Dirk Jansen. In Badezimmern und WC-Räumen wird die Außenscheibe intransparent, sodass niemand mehr hineinschauen kann.

„Das iPad kann auch als Message- und Info-Board genutzt werden, auf dem Nachrichten an die Familie und Notizen abgelegt oder die Wetteraussichten abgerufen werden“, erklärt Tanja Jansen, realdevelop-Geschäftsführerin. Der Energieverbrauch des Gebäudes kann genauso dargestellt werden wie die Simulation täglicher Abläufe, wenn überhaupt niemand im Haus ist.

 

Auch dass das Licht angeht, wenn sich der Schlüssel im Schloss dreht, ist beim intelligenten Haus möglich. „Das Garagentor, ein Feuer im Kamin, Licht und Jalousien, Temperatur und Klima oder Musik und Fernsehen: Im Grunde ist alles programmierbar“, sagt Dirk Jansen. An einem zentralen Ort wird ein iPad installiert, über das die gesamte Anlage gesteuert wird. Das kann von der Eingabe eines genau festgelegten Wochenzeitplans für die Steuerung von Rollladen und Licht bis hin zum ganz individuellen Abrufen der Lieblingsmusik reichen.

Die Möglichkeiten des intelligenten Hauses gehen weit über die praktischen Anforderungen des Alltags hinaus. Denn auch Alarmanlagen lassen sich über ein solches System steuern. Versucht jemand ins Haus einzudringen, kann die Anlage so geschaltet werden, dass alle Lichter angehen oder ein Sicherheitsdienst direkt informiert wird.

Sogar eine Bildübertragung von den Geschehnissen in der Wohnung ist möglich. „So kann man beispielsweise eine Schaltung installieren, die das Smartphone klingeln lässt, wenn alle aus dem Haus sind und der Postbote vor der Tür steht, um ein Paket abzugeben“, malt Dirk Jansen ein mögliches Szenario. Über das Telefon kann dann zum Beispiel das Garagentor geö net werden, in der das Paket dann gelagert wird.

In Notfällen kann so ein System lebensrettend sein. Ein Panikknopf, der eine Standleitung zum Notruf und zur Polizei aktiviert, gibt gerade älteren Menschen mehr Sicherheit. Auch über Bewegungsmelder kann das System aktiviert werden, wenn sich in der Wohnung plötzlich nichts mehr tut. Über eine Freisprechanlage ist die Kontaktaufnahme auch dann möglich, wenn der Hilfesuchende auf dem Boden liegt.

Die Grenzen der Möglichkeiten im intelligenten Haus sind nach oben o en. „Im Bereich Jalousien und Heiztechnik wird das von Kunden schon viel nachgefragt“, stellt Sascha Schmeling fest. „Ich bin überzeugt davon, dass das in den kommenden Jahren noch ein Riesen-Thema wird“, sagt Tanja Jansen. „Der Komfort wird dadurch wesentlich höher.“ Eigenständiges Wohnen bis ins hohe Alter wird so ermöglicht. Einer der größten Pluspunkte des Systems.

Garnet Manecke