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Verstehen, was man hört

Kategorie(n): Gesund//Vital

Der Duft blühender Blumen, im Urlaub den warmen Sand unter den Füßen spüren, den Wandel der Jahreszeiten in der Natur bewundern oder das fröhliche Vogelgezwitscher am Morgen genießen. Die liebenswerten ‚Kleinigkeiten‘ des Alltags möchte man doch mit allen Sinnen genießen.

Doch was für viele selbstverständlich ist, wird schnell zum besonderen Luxus, sobald einer der ‚Hauptsinne‘ geschädigt ist. Und trotzdem wartet man oft lange, bis man auf solch einen meist schleichenden Verlust reagiert – vielfach sogar, bis das tägliche Leben stark beeinträchtigt ist.

Versucht man einer Schwächung der Sehkraft schnell durch einen Gang zum Augenarzt oder Optiker entgegenzuwirken, wird der langsame Verlust des Hörvermögens oft lange akzeptiert oder ignoriert. Erst, wenn man sich nicht mehr sicher fühlt oder seine Umgebung nur noch als undeutliches Rauschen wahrnimmt, wagt man den nächsten Schritt: Ein Hörgerät schafft Abhilfe.

Modernste Hörgerätesysteme können die Geräusch- und Sprach-Wahrnehmung  zwar nahezu vollständig wieder gewährleisten, doch viele Betroffene empfinden sie oft als unangenehm. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Der Verlust geschieht nicht nur im Ohr, sondern auch größtenteils im Gehirn.

Dort bilden sich die für die Aufnahme und Verarbeitung akustischer Signale verantwortlichen Nervenzellen zurück, das Gehirn ‚vergisst‘ einfach viele Geräusche und deren Bedeutung. Das Klappern von Geschirr oder Wasserrauschen können so schnell zur Qual werden – im Kopf wird eine Alarmfunktion ausgelöst, infolge derer entsprechende Töne überlaut wirken.

Abhilfe schafft in diesem Fall das Pro Akustik Hörtraining, das unter anderem auch vom Rheydter Akustik-Betrieb Hörgeräte Meyer mitentwickelt wurde. Durch spezielle Übungen, die der Kunde auch zuhause durchführt, und Trainingshörgeräte wird die richtige akustische Aufnahme und Verarbeitung im eigentlichen Sinne des Wortes wiedererlernt.

Die Übenden lenken ganz gezielt ihre Konzentration auf die eigene Wahrnehmung. Wie klingen zum Beispiel ähnlich lautende Wörter, welche Geräusche begegnen uns im täglichen Leben? Langsam wird das Gehirn wieder daran gewöhnt, Signale zu erkennen, zu verarbeiten und vor allem richtig einzuordnen. Was einst Alarm auslöste wird so schnell wieder als selbstverständlich empfunden.

Dieses Hörtraining, das übrigens nicht mehr als 20 Minuten täglich in Anspruch nimmt, hat also zwei grundlegende
Effekte: Zum einen wird die neuronale Verarbeitung im Gehirn unterstützt, sodass auch das Verstehen von Sprache in geräuschvoller Umgebung wieder möglich ist. Zum anderen – und das ist wohl der entscheidendste Punkt – fühlen sich Träger eines Hörgerätes in allen alltäg-lichen Situationen sicherer. So können sie das Leben wieder mit all seinen sinnlichen Facetten genießen.

www.proakustik.de/hoeren