Neuste Ausgabe

Acht goldene Regeln für den Hosenkauf // Juni 2017

Kategorie(n): Lebensart, Mode

Die Dame am Nebentisch setzt sich langsam. Während ihre Hose hinten herunterrutscht, schneidet sie vorne stark in den Bauch ein. Unangenehm! Hätten Sie gedacht, dass drei Viertel der Deutschen sagen, ihre Hose sitze nicht richtig? Dies belegt eine repräsentative Online-Studie von K&A BrandResearch AG und Atelier Gardeur, in der 1.000 Männer und Frauen rund um das Thema Hose befragt wurden.

Die Dame am Nebentisch setzt sich langsam. Während ihre Hose hinten herunterrutscht, schneidet sie vorne stark in den Bauch ein. Unangenehm! Hätten Sie gedacht, dass drei Viertel der Deutschen sagen, ihre Hose sitze nicht richtig? Dies belegt eine repräsentative Online-Studie von K&A BrandResearch AG und Atelier Gardeur, in der 1.000 Männer und Frauen rund um das Thema Hose befragt wurden.

ANDREA LEBEK (KNIEND LINKS) PRÜFT DEN PERFEKTEN SITZ AM PASSFORMMODELL

Andrea Lebek (kniend links) prüft den perfekten Sitz am Passformmodell

1. Bequemlichkeit
Eine Hose, die zwar zugeht, aber nicht bequem sitzt, macht unglücklich – und zwar viele Stunden am Tag. Achten Sie daher unbedingt auf einen bequemen Sitz!

2. Bewegungsfreiheit
Ein Blick ins Etikett zeigt, ob Elastan im Stoff verarbeitet wurde. Beim Tragen sorgt die Körperwärme nach einigen Minuten dafür, dass sich die Elastikfaser etwas ausdehnt. So macht die Hose auch bei schmal geschnittener Form jede Bewegung mit.

3. Eingepackt statt eingequetscht
Ein hochwertiger Schnitt kaschiert Bauch und Hüftgold, statt sie hervorzuheben. Die Hose sitzt richtig, wenn Ihre Figur eingepackt, aber nicht eingeengt ist. Sollte etwas herausquellen, dann Finger weg von der Hose! Sie ist auf Dauer nur unbequem.

4. Der Rücken, ein wichtiger Bereich
Liegt die Hose am Rücken fl ach an oder steht sie ab? Ein Damenhosenspezialist schneidet den Bund gerundet statt gerade – das sorgt zwar für einen höheren Stoff verbrauch und Arbeitsaufwand, aber es lohnt sich: Zum einen liegt die Hose dadurch sauber an, zum anderen rutscht sie beim Hinsetzen nicht herunter, sodass der Slip verborgen bleibt und der Bund nicht in den Bauch kneift.

5. Die richtige Länge
Ist die Hose zu lang oder zu kurz? Dann sollten Sie eine Kurz- oder Langgröße in Betracht ziehen, denn je nach Beinlänge ändert sich auch die erforderliche Leibhöhe, also der Teil der Hose, der vom Bein bis über den Bund gemessen wird. Ein Hosenspezialist berücksichtigt dies.

6. Schlankes Bein
Besonders schlank machen Hosen mit einer vorverlegten Seitennaht – diese streckt das Bein und macht es optisch schlanker.

7. Knackiger Po
Wo liegen die Gesäßtaschen? Sind sie zu weit außen oder unten positioniert, lassen sie den Po breit oder hängend erscheinen. Ein Figur schmeichelndes Design hebt ihn optisch an.

8. Rücksprung gegen Ausleiern
Lassen Sie eine Hose bei der Anprobe ruhig etwas länger an und bewegen Sie sich damit. Ziehen Sie sie dann aus und lassen Sie die Hose eine Weile liegen. Bleiben starke Beulen zurück, zum Beispiel an den Knien, ist minderwertiges Elastan verarbeitet worden und die Hose wird auf Dauer ausleiern. Nimmt sie wieder ihre ursprüngliche Form an, stimmt der sogenannte ‚Rücksprung‘ und die Hose behält dauerhaft ihre Form. „Wenn Sie unsicher sind, ob Sie diese goldenen Regeln bei der Anprobe im Geschäft oder zu Hause allein anwenden können, empfehle ich, eine Fachberatung in Anspruch zu nehmen“, so Andrea Lebek.

 

INFO// www.atelier-gardeur.de