Neuste Ausgabe

Sommerlich von Kopf bis Fuß // Juli – August 2017

Kategorie(n): Lebensart, Mode

Vor allem im Sommer steht man doch oft vor seinem Kleiderschrank und ist unschlüssig, was einen nun durch einen aufregenden Tag begleiten darf. Morgens zur Arbeit, nachmittags in den Biergarten und abends noch zur Gartenparty – warme Temperaturen laden natürlich dazu ein, die Zeit möglichst abwechslungsreich zu verbringen. Gleichzeitig stellen sie aber auch eine teils knifflige Herausforderung dar. Es sei denn, Sie setzen auf diese textile Basis-Ausstattung.

Gut behütet
Wer viel Zeit im Freien verbringt, sollte bei hohen Temperaturen auf jeden Fall seinen Kopf schützen, damit kein Hitzestau und womöglich ein Sonnenstich entsteht. Bei der Kopfbedeckung gilt: Augen auf bei der Materialwahl! Strohhüte zum Beispiel sind ideal, auch Schlapphüte mit Lochmuster sind ok, unter dicken Filzhüten hingegen staut sich die Hitze nur noch zusätzlich. Übrigens sind in diesem Sommer auch die guten alten Base-Caps wieder voll im Trend – praktisch vor allem fürs Cabrio oder die Fahrradtour.

Schützender Durchblick
Sonnenbrillen sind nicht nur absolute Trend- Accessoires, sondern auch unabdingbare Notwendigkeit, um die Augen zu schützen. Achten Sie beim Kauf also immer auf das UV-Schutz-Siegel (CE Kennzeichnung), das meist am inneren Bügel aufgedruckt ist. Optimalerweise sollte das Modell Ihre Augen komplett abdecken, sprich seitlich bis zum Gesichtsrand und oben bis zu den Augenbrauen reichen. Ebenso wichtig ist der Blendschutz, also die Lichtdurchlässigkeit. Je höher die Kategorie, desto stärker sind die Gläser getönt. Aber Achtung: Mit der höchsten Stufe – Kategorie 4 – ist Autofahren verboten!

Auf Tuchfühlung
Große, dünne Baumwollschals oder Pareos sollten zur sommerlichen Standard-Ausstattung aller Damen gehören. Mit ihnen kann man sich tagsüber leicht vor der brennenden Sonne schützen, ohne zu überhitzen. Und wenn es doch später wird als erwartet, wärmen sie wunderbar, wenn es nach Einbruch der Dunkelheit doch mal frischer wird. Je nach Größe und Art der Wickeltechnik ersetzen Pareos auch Strandkleider oder Röcke – diese sollten dann aber tatsächlich als Teil der Garderobe nur im Freibad, am See, im Garten oder im Urlaub zum Einsatz kommen.

Walla Walla
Damen können gerade im Sommer auf weite Schnitte zurückgreifen – diese kaschieren nicht nur Problemzonen oder Speckröllchen, sondern sorgen auch für angenehmen Komfort. Also: Tunika-Blusen, Maxi-Röcke und -Kleider sowie legere Haremshosen sind absolute Must-haves, da sie permanente Luftzirkulation garantieren.

Gute Beinarbeit
Chino-Hosen sind für jedermann perfekte sommerliche Begleiter. Ihr lockerer Schnitt engt nicht ein, die Materialien sind leicht und luftig – und das Beste: Sie sind sogar Business-Look-tauglich. Der Name des bequemen Beinkleids stammt übrigens von seinem Grundmaterial, dem Chino-Twill.

Natur pur
Im Sommer sollte man vor allem auf Polyester-Kleidung verzichten. Generell erschwert Kleidung mit Kunstfaseranteilen die Luftzirkulation, greifen Sie also auf natürliche Materialien wie Baumwolle oder Leinen zurück. Diese Stoffe überzeugen nämlich neben ihrem hohen Tragekomfort dadurch, dass eventuelle Feuchtigkeit sofort zur Verdunstung weitergeleitet wird, anstatt sich zu stauen.

Auf leichtem Fuße
Sneaker aus Stoff oder Leinen sind nicht nur bequem und leicht, sondern passen zu langen Hosen, Shorts, Röcken und Kleidern und sind damit ein absolutes Sommer-Must-have. Ebenfalls angesagt sind sowohl für Damen als auch für Herren nach wie vor Espandrilles – leicht, bequem und zu allen Outfits kombinierbar.

Laura Dietel

 

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