Die Zeit der Dichter und Denker

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Die Zeit der Dichter und Denker

Der Frühling hat etwas Magisches, Zauberhaftes an sich. Wohl keine Jahreszeit, in der sich so viel verliebt wird und die so inspirierend ist für Künstler. Die Urbano-Redaktion lässt große ‚Dichter und Denker‘ sprechen – und verknüpft das mit der eigenen Vorfreude auf den Lenz.

 

 

„Der Frühling ist die Art der Natur zu sagen: Lass uns Party machen!“

Robin Williams

Was machen wir zu Hause, wenn wir Besuch erwarten? Richtig, wir räumen alles auf, schmücken den Festraum und legen passende Musik auf. Nichts anderes macht die Natur, wenn der Frühling endlich Einzug hält. Die Wiesen werden saftiger, die Blumen leuchten und die Vögel liefern den passenden Soundtrack dazu. Zeit, das Leben und die Natur zu genießen! Der Frühling erlaubt es uns, für einen Moment oder einen freien Nachmittag noch mal zum Kind zu werden. Kicken mit Freunden im Stadtpark? Seifenblasen steigen lassen oder auf der großen Schaukel auf dem Spielplatz einfach mal eine Runde schaukeln? Warum nicht, und nachher gibt es noch ein Eis – denn der Eisdealer unseres Vertrauens ist aus dem Winterurlaub zurück. Wenn die Natur Party machen will, sind wir doch gerne mit dabei!

 

 

„Das Schöne am Frühling ist, dass er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.“

Jean Paul

Seien wir ehrlich: Der Winter ist klasse. Ab 18 Uhr in Trainingshose mit der Tiefkühlpizza vor dem Fernseher Netflix schauen. Na gut, seien wir richtig ehrlich: Es wird irgendwann Zeit, dass der Frühling kommt! Die besten Serien sind ‚durchgebinged‘, der Bauchspeck enorm und die Trägheit groß. Wenn die Tage länger werden und das Wetter besser, stehen wieder Verabredungen mit Freunden vermehrt auf dem Kalender. Schluss mit Herbst und Winter-Depressionen. Aufbruch. Radtouren, Stadtfeste, Biergärten – was war noch mal dieses Netflix?

 

 

„Der Frühling ist die Zeit der Pläne.“

Leo Tolstoi

Haben Sie Silvester vergessen, sich einen Neujahrsvorsatz zu machen? Macht nichts. Das neue Jahr beginnt so richtig doch erst mit dem Frühling. Wenn sich die Natur erneuert und draußen aus Braun wieder Grün wird, ist eine gute Gelegenheit, innerlich den Reset-Knopf zu drücken. Mit dem Rauchen aufhören? Gesünder essen? Mehr Sport treiben? Passt alles wunderbar in diese frische, neue Jahreszeit.

 

 

„Der Frühling hat eine erlösende Kraft.“

Wilhelm Busch

Kein Witz: Der Frühling ist vor drei Jahren in einer repräsentativen Umfrage zu den beliebtesten Jahreszeiten auf dem zweiten Platz gelandet, klar vor dem Herbst und dem Winter – und natürlich chancenlos gegen den Sommer. Immerhin 36 Prozent der Deutschen haben den Frühling am liebsten; weil sich das Geschehen wieder nach draußen verlegt, weil der Körper wieder voller Lebenslust ist und einfach nur, weil alles wieder grün wird. Und wie gesagt: Die Umfrage ist von 2016! Nachdem wir in den beiden zurückliegenden Jahren Glück hatten mit dem Frühlingswetter, wären die Umfragewerte jetzt vielleicht sogar noch besser …

 

 

„Ein Tag im Frühling ohne Veilchenduft ist ein verlorener Tag.“

Paracelsus

Irgendwie muss in diesem Frühling ein dicker Magnet stecken – denn es zieht uns magisch nach draußen. In den Garten, auf die Straße, in die Stadt und in den Wald. Der Winter ist endlich vorbei, es riecht frisch und alle haben gute Laune. Und wenn wir einmal draußen sind, schmeißen wir den Grill an und laden den Nachbarn, der mit ähnlichen Glücksgefühlen grinsend in seinem Garten steht, auf eine Wurst und ein Bier ein.

 

 

„Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück.“

Publius Vergilius Maro

Könnte man sich das ideale Wetter wünschen, um eine Runde laufen zu gehen (oder Fahrrad zu fahren), man würde wohl einen dieser sonnigen Frühlingstage wählen. Es ist nicht zu warm und nicht zu kalt, es wird nicht so spät hell und früh dunkel und die Sonne ist morgens klar und abends mild. Im Frühling macht Sport am meisten Spa. – nicht zuletzt auch wegen der dann meist noch aktuellen guten Vorsätze.

 

 

„Der Garten ist der Zufahrtsweg zur Natur.“

Richard von Weizsäcker

Es ist nie zu spät, seinen grünen Daumen zu entdecken. Es ist ein wundervolles Gefühl, als Gärtner eigene Lebensmittel anzubauen, so etwa mit einem Obstbaum oder -strauch. Die Apfel-, Johannisbeer- oder Kirschernte läutet den Feierabend perfekt ein, schnell kommt man beim Pflücken (und Naschen!) runter vom Alltag. Wer den Platz hat, sollte sich unbedingt Gedanken darüber machen, ob er sich nicht ein Gewächshaus in den Garten stellt. Tomaten, Gurken und Radieschen, Zucchini, Karotten oder Bohnen schmecken aus eigener Hand – natürlich bio und ganz ungespritzt – fantastisch!

 

mle

2019-04-04T12:46:46+00:004. April 2019|