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Guter Start ist kein Zufall

Kategorie(n): Borussia Direkt, Sport

Nach zehn Spieltagen lässt sich in der Regel eine erste Tendenz für den weiteren Saisonverlauf erkennen. Und es kann festgehalten werden, dass Borussia gut in die Saison gestartet ist. Das Team von Trainer Lucien Favre belegt den siebten Tabellenplatz, holte fünf Siege, zwei Unentschieden und musste sich bislang nur dreimal geschlagen geben. Dass der gute Saisonstart kein Zufall ist, belegen auch einige statistische Daten, die bei jedem Bundesligaspiel von der Firma Impire erhoben werden. Daten, die weit über Tore oder Eckbälle hinausgehen: Die Firma erfasst live, während des gesamten Spiels, den Weg des Balls, die gelaufene Distanz eines jeden Spielers, die Passstatistik und vieles mehr.

 Wie wichtig die Kontrolle über den Ball und das Spiel insgesamt ist, stellt VfL-Trainer Lucien Favre immer wieder heraus. Und des Trainers Appell scheint bei der Mannschaft Gehör gefunden zu haben – denn die Borussen haben nach zehn Spieltagen von allen 18 Bundesligamannschaften am dritthäufigsten den Ball. Von den 90 Minuten, die ein Spiel dauert, hatte der VfL im Schnitt 48 Minuten das Spielgerät in den eigenen Reihen, was eine Quote von 53,27 Prozent bedeutet. Nur der deutsche Rekordmeister Bayern München (61,08 Prozent) und der amtierende Meister, Borussia Dortmund (56,63 Prozent) liegen in dieser Statistik vor den Fohlen. Der Borusse mit den meisten Ballkontakten ist Tony Jantschke, bei dem oftmals der Spielaufbau des VfL beginnt. Der Rechtsverteidiger hatte in den bisherigen zehn Saisonspielen bereits 813 Ballkontakte. Damit gehört Jantschke zu den Top Fünf in dieser Wertung.

 Ein weiterer Beleg dafür, dass Borussia zu Recht in der oberen Tabellenhälfte steht, zeigt sich beim Blick auf die Anzahl der gewonnenen Zweikämpfe und der angekommenen Pässe. Die Fohlen brachten in den zehn Saisonspielen insgesamt 3.560 Zuspiele an den eigenen Mann. Das bedeutet, dass fast 82 Prozent der gespielten Pässe einen Mitspieler erreichen, was ligaweit den sechsten Platz bedeutet. Einen Rang weiter oben steht Borussia in der Wertung der gewonnenen Zweikämpfe: Pro Spiel gewinnen die Fohlen im Durchschnitt knapp 102 Zweikämpfe. Erfolgreichster Borusse in dieser Kategorie ist Innenverteidiger Martin Stranzl, der 73,68 Prozent seiner Duelle mit Gegenspielern für sich entscheiden konnte.

Das gute Abschneiden in der Zweikampfstatistik ist umso bemerkenswerter, wenn man parallel dazu einen Blick auf die verübten Fouls des VfL wirft. Denn die Favre-Elf spielt einen möglichst fairen Fußball, um so wenig wie möglich Freistöße für den Gegner zu provozieren. Schließlich birgt eine Standardsituation immer Gefahr für das eigene Tor. So begingen die Fohlen in den bisher gespielten rund 900 Minuten lediglich 127 Fouls. Nur Borussia Dortmund (117) liegt in dieser Statistik noch hinter dem VfL. Zu den am meisten gefoulten Spielern gehört übrigens Marco Reus. Borussias Nummer elf wird im Schnitt 2,6-mal pro Begegnung nicht regelkonform gestoppt.

In einer anderen Statistik belegen die Fohlen aktuell den letzten Platz: Keine Mannschaft der Bundesliga läuft so selten ins Abseits wie die Borussen. In den bisherigen zehn Spielen kommen die Fohlen auf nur 15 Abseitsstellungen. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass unseren Coach das stört.

Rückrundendauerkarten sichern

Noch bis Mittwoch, 9. November, besteht die Möglichkeit, sich eine Rückrunden-Dauerkarte und damit die Zutrittsberechtigung für die acht Heimspiele der Rückrunde zu sichern. Bei der Rückrunden-Dauerkarte wird für die drei Top-Spiele gegen Bayern München, Schalke 04 und den 1. FC Köln kein Top-Zuschlag erhoben. Das bedeutet, dass die Sitzplatz-Dauerkarte im Vergleich zum Einzelverkauf um 40 Euro günstiger ist. Die günstigste Rückrunden-Dauerkarte kostet 104 Euro (Stehplatz Nordkurve), Sitzplatztickets gibt es ab 190 Euro (Süd/ermäßigt 166 Euro). Karten sind in den Fanshops und im Internet auf www.borussia.de beziehungsweise im Ticketportal erhältlich.