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Das gute Gefühl der Sicherheit

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Sie kommen lautlos, öffnen ein Fenster oder eine Tür mit Standardschloss, durchsuchen die Wohnung, während die Bewohner in ihren Betten selig schlafen. Herumliegende Autoschlüssel werden genauso eingesteckt wie wertvolle Gegenstände. Mit dem Auto ihrer Opfer verlassen die Diebe den Tatort. „Bei vielen Einbrüchen sind nicht einmal mehr Spuren an den Schlössern zu sehen“, sagt Franziskus X. Thoma, Inhaber von Mobikom.

Das 1990 gegründete Unternehmen hat sich auf Telefonanlagen und Sicherheitssysteme spezialisiert. „Die Tatsache, dass eine fremde Person einfach in die eigene Wohnung eindringt, hat oft auch psychische Folgen“, weiß Thomas Korte, Mobikom-Mitarbeiter für Sicherheitstechnik. „Der Verlust der Sicherheit in der eigenen Wohnung schürt Ängste.“ Dazu kommen Streitereien mit Versicherungen, weil der Einbruch nur schwer nachgewiesen werden kann.

„Das Thema Sicherheit wird bei unseren Kunden immer größer“, stellt Franziskus X. Thoma fest. Neben der Telefonanlage wird immer öfter auch der Aspekt der Videoüberwachung, Alarm und der Einbruch-Meldung mit Aufschaltung zu Sicherheitsdiensten angefragt. „Die Sicherheitstechnik spielt nicht nur in Unternehmen eine große Rolle, sondern zunehmend auch in Privathaushalten“, sagt der Unternehmer. Von der Außenbeleuchtung des Grundstücks, über akustische und visuelle Wecksignale im Schlafzimmer bis hin zur Videoüberwachung über ein Netzwerk, in dem die Bilder mit einem Smartphone von jedem Standort in der Welt abgerufen werden können, reicht das Spektrum. Weil die Technik unsichtbar ist und ganz individuell eingestellt werden kann, bleibt das angenehme Gefühl der Freiheit erhalten. „Wenn man im Urlaub ist, kann man so schnell schauen, ob zuhause alles in Ordnung ist oder Kontakt mit dem Sicherheitsdienst aufnehmen“, sagt der 45-Jährige.

Dass gerade der letzte Punkt bei Kunden immer mehr im Vordergrund steht, stellt auch Michael Engel, Inhaber des Sicherheitsdienstes MG-Security.de, fest. Denn längst wird sein Team nicht mehr nur für den Objektschutz von Gewerbe-Immobilien, der Sicherheit bei Veranstaltungen oder den Personenschutz gebucht. „Wir stellen fest, dass immer mehr Kunden die Aufschaltung an einen Wachdienst nachfragen“, sagt er. Denn die 24-Stunden-Bereitschaft des Sicherheitsdienstes macht es möglich, jederzeit nach dem Rechten zu sehen, wenn die Alarmanlage sich meldet. „Wir können schnell klären, ob es sich um einen Einbruch handelt oder eine Katze durch eine Lichtschranke gesprungen ist und dem Eigentümer eine Statusmeldung durchgeben.“

Gerade in der dunklen Jahreszeit oder während der Ferienzeit ist der Streifendienst-Service gefragt, weil Einbrecher dann besonders aktiv sind. „Weil wir zu unregelmäßigen Zeiten mit und ohne erkennbare Uniform Streife gehen, ist es für Fremde nicht einschätzbar. Wir aber kennen das Revier und uns fallen schnell Leute auf, die Gewohnheiten der Anwohner auskundschaften“, sagt der Sicherheitsexperte. „Zudem informieren wir die Anwohner über Sicherheitsrisiken.“

Grundlage für Michael Engels Arbeit ist seine fast 20-jährige Erfahrung im Sicherheitsdienst. Begonnen hat der 41-Jährige 1991 im Geld- und Werttransport. „Damals gab es noch keine geregelte Ausbildung für die Sicherheitsleute“, erinnert sich der gelernte Industriekaufmann. Das hat die Branche inzwischen geändert. Wer in seinem Unternehmen anheuern will, muss eine Fachausbildung, zum Beispiel als Fachkraft für Schutz- und Sicherheit, machen. Dazu gehören immer wieder Weiterbildungen und natürlich physisches und mentales Fitness-Training. Engel selbst nimmt sich davon nicht aus: Er ist im Kampfsport aktiv und absolviert im kommenden Jahr die Weiterbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit.

Garnet Manecke

 

Mobikom

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