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Der Geschmack der Weihnacht

Kategorie(n): Essen//Trinken, Gesund//Vital

Dass Zimt in der Weihnachtsbäckerei eine große Rolle spielt, dürfte nicht nur daran liegen, dass er in Glühwein, Zimtsternen und Weihnachtspunsch so gut schmeckt. Seine nervenstärkende und die Durchblutung fördernde Wirkung war schon 3000 v. Chr. in China bekannt.

Viele der in der Weihnachtsbäckerei verwendeten Gewürze spielen schon seit der Antike in der Heilkunde eine Rolle. Auch der Vanille wird eine nervenberuhigende Wirkung zugeschrieben. Zudem hilft das Mark der aus Mexiko und Mittelamerika stammenden Schote bei Erschöpfung. Wer in der Weihnachtszeit Vanillekipferl und Butterstollen isst, kann seine Naschlust mit der gesundheitsfördernden Wirkung verbinden.

Im Gewürzregal des SuperBioMarktes finden sich eine ganze Menge Gewürze, die Mediziner schon früh bei der Behandlung gesundheitlicher Beschwerden eingesetzt haben. In Mischungen für verschiedene Gerichte wurden sie so komponiert, dass sie nicht nur die Speisen optimal verfeinern, sondern auch in vielfältiger Weise sehr bekömmlich sind.

So findet sich in der Mischung mit dem sinnlichen Namen ‚Himmel auf Erden‘, die besonders für die Zubereitung von Braten aus Rind-, Kalb- oder Schweinefleisch geeignet ist, neben Fenchel, Kümmel, Kreuzkümmel auch Koriander und Chili. Schon in alten Sanskrit-Schriften wird das Kraut und seine appetitanregende Wirkung erwähnt. Chili dagegen benutzten schon amerikanische Ureinwohner bei der Behandlung von Arthrose und Hexenschuss.

Und wer hätte gedacht, dass hinter dem poetischen Namen ‚Dunkler Diwan‘ eine Mischung aus Kakao, Kardamom und Nelken steckt? Gewürze, mit denen im Orient Kaffee und heiße Schokolade aufgepeppt werden. Das dient nicht nur dem guten Geschmack: Kakao ist blutdrucksenkend und lindert Kopfschmerzen, Kardamom regt Körper und Geist an und die ätherischen Öle in den Gewürznelken wurden schon früh bei der Behandlung von Zahnschmerzen eingesetzt.

Aus dem nördlichen Südamerika kommt die Tonkabohne, der eine anregende Wirkung zugeschrieben wird. Ihr süßlicher Geschmack erinnert an Vanille. Kombiniert mit Mandeln ergibt sie als Mandel-Tonka-Parfait ein köstliches Dessert für das Festessen.

Zum guten Essen gehört für viele auch ein guter Wein. Egal, ob man Rot- oder Weißwein bevorzugt: Die positive Wirkung des edlen Rebensaftes auf das Herz-Kreislauf-System wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt. Für SuperBioMarkt-Kunden wird der Weingenuss zudem bei der Zehn-Prozent-Aktion am 10. Dezember besonders günstig angeboten.

 

Mandel-Tonka- Parfait

Zutaten

Für das Parfait

60 g Mandel-Tonka Creme, 500 ml Sahne

150 g Rohrzucker, 2 Eier, 2 Eigelb

Für das süße Zitronenmelisse-Pesto

1 kleiner Bund Zitronenmelisse, 1 EL Cashewkerne, 1 EL Zitronen-Oliven-Öl,

1 Prise Rohrzucker

Zubereitung

Mandel-Tonka Creme im Wasserbad verflüssigen. Sahne schlagen und kühl stellen. Eier mit Eigelb und Rohrzucker im Wasserbad cremig schlagen. Die flüssige Mandel-Tonka Creme zu der Eiercreme geben und im kalten Wasserbad schlagen, bis die Masse abgekühlt ist. Die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Die Mandel-Tonka-Masse in Espressotassen oder in eine mit Frischhaltefolie ausgekleidete Backform füllen. Mindestens vier Stunden in den Tiefkühlschrank stellen.

Für das Zitronenmelisse-Pesto die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Abkühlen lassen und mit den anderen Zutaten mit dem Pürierstab mittelfein pürieren – die Cashewkerne sollten noch leicht stückig sein. Über das Mandel-Tonka-Parfait träufeln.

15 bis 30 Minuten vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen. Das Parfait sollte nicht mehr ganz durchgefroren sein. Auf Teller stürzen und mit frischen Früchten garnieren.

 

 Garnet Manecke