Neuste Ausgabe

„Wohnst du noch oder lebst du schon?“

Kategorie(n): Urbanes

Wohngemeinschaft, Wohnheim, eigene Bude, mit Freunden, Fremden, alleine oder doch Hotel Mama und Papa? Pendeln oder nicht pendeln? Oder aber was ganz anderes?

Fragen ohne Antworten…

Hilfreich für die Entscheidung sind deshalb die wohl berühmten pro und contra Listen. Und da der Anfang häufig das Schwerste ist, hier eine kleine Unterstützung:

Im Wohnheim werden Studenten zufällig zusammengewürfelt. Man bewohnt ein praktisches Zimmer und teilt sich oft Küche und Bad. Eine günstige Lösung, die zusätzlich meist mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel punktet. Dazu gibt es oft noch einen Hausmeister, eine Verwaltung und einen Haufen anderer Studenten. Mönchengladbach zählt derzeit vier Wohnheime. Zwei davon werden vom Studentenwerk Düsseldorf geleitet. Zwischen 230 und 350 Euro zahlt der Student dort für ein Zimmer oder sogenannte Zwei-Zimmer-Wohnungen.

Lebendiger ist selbstverständlich die Wohngemeinschaft. Nach lustigen Castings wohnt man nicht nur, sondern lebt in einer fröhlichen Gemeinschaft Gleichgesinnter. Natürlich gibt es dann auch Dinge wie Gemeinschaftskasse, Putzdienst und Einkäufe zu regeln. In der eigenen Bude muss der Student solche Aufgaben nur mit sich selber ausmachen. Er kann daher schalten und walten, wie er will und seine Unabhängigkeit genießen. Dennoch, wer alleine wohnt, ist dann auch mehr mit sich selbst alleine. Zufällige Treffen mit Menschen in der Küche sind nur in Ausnahmen der Fall. Kontaktfreudige Studenten werden damit aber kein Problem haben. Denn sobald man sich alleine fühlt, können Freunde und Bekannte zu einem gemütlichen Abend eingeladen werden.

Wer aber am liebsten seine Familie um sich und gegen Pendeln nichts einzuwenden hat, der entscheidet sich, zu Hause zu wohnen. Diese günstigste Variante aller Möglichkeiten liegt dafür beim Thema Selbstständigkeit auf dem letzten Platz.

Wer suchet, der findet?

Voraussetzung für Leben statt Wohnen ist natürlich, dass man die geeigneten Räumlichkeiten findet. Glücklicherweise gestaltet sich die Suche in Mönchengladbach entspannt. Beim Finden hilft das Internet, ebenso wie Zeitungen und Bekannte, die sich auskennen. Interessante Angebote gibt es auch auf der Internetseite www.die-wg-mg.de. Mehrere Wohnungsbaugesellschaften unterstützen dort die Suche mit extra auf Studenten zugeschnittenen Angeboten. Diese gehen von speziellen Studententarifen bis hin zu ’studentengerechten‘ Wohnungen, die dann zum Beispiel in bester Campuslage liegen.

Doch nicht nur Suchende werden fündig, auch denjenigen, die ihre Wohnung gerne vermieten möchten, bietet die Seite eine Plattform. Auch nicht zu vergessen sind natürlich die Schwarzen Bretter der jeweiligen Fachbereiche an der Hochschule.

Nach dem Umzug…

…folgt bekanntlich die Einweihungsparty. Diese kann aber auch getrost woanders gefeiert werden. Möglichkeiten bieten sich genug. Neben der Semesterabschlussparty am 10.2. im Mauerwerk, ruft an Altweiber auch der Giesenkirchener Marktplatz Verkleidete und Nicht-Verkleidete zu sich. Ebenfalls für die Einweihungsparty zu empfehlen, sind die monatlichen Partys oder sommerliche Grillabende im größten Wohnheim Mönchengladbachs, dem Hubertus.

Teresa Laukötter

Tipp

Und für alle, die sich nicht nur außergewöhnlich verkleiden möchten, sondern auch außergewöhnlich leben und wohnen wollen, ein kleiner Tipp zum Schluss: Als Untermieter/in bei Senioren oder Familien, die man im Alltag unterstützt, wohnt man oft gegen freie Kost und Logis.

Links

www.die-wg-mg.de
www.hs-niederrhein.de
www.studentenwerk-duesseldorf.de
www.hubertusapartments.de