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ALLES EINE FRAGE DER TECHNIK // Urbano Thema Technik & Mehr

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Technik – fast alle lieben sie, manche verfluchen sie, aber jeder ist in allen Bereichen auf sie angewiesen. Man nimmt sie zum Teil schon gar nicht mehr bewusst wahr und doch erleichtert sie das tägliche Leben oder macht vieles erst möglich.

Gehen Sie in Gedanken doch einmal Ihren Tagesablauf durch und überlegen Sie, welche Punkte dabei ohne technische Errungenschaften überhaupt noch komfortabel zu meistern wären. Schon morgens beginnt der Tag mit dem Klingeln des Weckers – früher hat diese Aufgabe das gute Federvieh übernommen. Aber wer schon einmal versucht hat, einem Hahn die gewünschte Uhrzeit beizubringen, wird kläglich gescheitert sein. Verschlafen tappt man ins Badezimmer, schaltet auf dem Weg diverse Lampen und Lichter, sowie die Ka- eemaschine für den obligatorischen Hallo-Wach-Drink ein.

Nun stellen Sie sich diese Situation ohne unsere moderne Technik vor – unmöglich! Besonders vor dem Hintergrund, dass gerade stylishe Lampen und Küchengeräte nicht mehr nur den rein praktischen Zweck erfüllen, sondern als Designobjekte immer mehr zur Dekoration dienen.

Frisch geduscht und gefönt – hier werden mit Sicherheit die Damen unter Ihnen bei der bloßen Vorstellung, ohne Fön leben zu müssen, zusammenschrecken – verlassen Sie die Wohnung und begeben sich zur Arbeit.

Womit wir beim nächsten wesentlichen Aspekt der Technik angelangt wären. Denn: Wie erreichen Sie Ihren Arbeitsplatz? Bis auf wenige Ausnahmen, kurze Distanzen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu überbrücken, kommt ein motorisiertes Vehikel zum Einsatz: Bus, Bahn und in den meisten Fällen das Auto.

Ganz davon abgesehen, dass moderneFahrzeuge zu fahrenden Computern werden, die schon jetzt bedeutend mehr Rechenleistung aufweisen als die ersten ’normalen‘ PCs,  nden Forschung und Entwicklung immer neue Wege und Produkte, die die Fahrt sicherer und angenehmer machen. Vom Hightech-Radio, das automatisch auch externe Geräte, wie Smartphones erkennt, über Freisprechanlagen für komfortables Telefonieren bis hin zu allwissenden Beifahrern in Geräteform, die uns den Weg weisen – heutzutage fährt man nicht mehr, man lebt fast im Auto. Musik, Arbeit, Privates – alles Wichtige ist stets in greifbarer Nähe. Und ein Ende des Fortschritts ist noch lange nicht in Sicht.

Mit dem Lieblings-Lied auf den Lippen, das gerade noch vom iPod zum Car- Radio gestreamt wurde, betreten Sie Ihren Arbeitsplatz und … Was folgt als Nächstes? Klar, Sie schalten den Computer ein. Dass hier die Entwicklung wohl am rasantesten voranschreitet, muss wohl nicht explizit erwähnt werden. Schneller, besser, schicker – beinahe im Halbjahresrhythmus versuchen die führenden Hersteller, sich gegenseitig mit Neuheiten zu übertreten. Vor allem auf den kleinen, praktischen Tablet-PCs liegt momentan der Fokus. Auf längerfristige Sicht werden diese mit Sicherheit als Allround-Wunder alles verdrängen, was früher in Papierform gelagert, aufbewahrt und mitgeschleppt werden musste und dank der Fähigkeit zur Vernetzung so den gesamten Arbeitsalltag effzienter gestalten.

Apropos Vernetzung: In ihr liegt der nächste, für unser Leben gravierende, Trend. Smartphone und PC können schon seit Langem miteinander kommunizieren, das ist bekannt. Nun reihen sich auch Fotoapparate in diese Liga ein und werden immer mehr zum Multitasking-Wunder, das Videos abspielt, Bilder in Echtzeit auf den heimischen PC oder Fernseher schickt und dabei immer robuster, kleiner und stylisher wird. Inzwischen ist es jedoch auch möglich, von unterwegs per Smartphone- App sein Haus zu überwachen und Elektrogeräte zu steuern.

Wer es noch nicht so futuristisch halten möchte, vernetzt ’nur‘ sein gesamtes Home-Entertainment. Musikalische Unterhaltung in jedem Raum der Wohnung ist mit nur einem einzigen Gerät möglich und wird einfach an den gewünschten Ort übertragen – die neueste intelligente Technik erkennt sogar, wo Sie sich gerade aufhalten und folgt Ihnen automatisch. Auf dem neuen Fernseher rufen Sie noch eben Ihre Emails ab, während dieser im Hintergrund Ihre Lieblingsserie aufnimmt, sodass Sie auch keine Sekunde verpassen.

Ähnlich der Computer-Entwicklung lässt sich auch bei der Vernetzung nicht absehen, wohin der Weg noch führt. Fest steht nur, dass wir uns gerade noch am Anfang einer großen Ära be nden. Wir dürfen gespannt sein.

Laura Schröer